Der Kranz als Ziel

Die Aktivriege am Toggenburgerischen Turnfest in Kaltbrunn

Am 2. Juli machten sich die Aktiven des STV Weggis auf den Weg Richtung Kaltbrunn ans Toggenburgerische Turnfest. Nach einer etwas waghalsigen Fahrt trafen wir in Kaltbrunn ein. Nachdem die Wettkampfanlage genaustes unter die Lupe genommen wurde, galt es sich vorzubereiten. Als erstes stand die Barrenübung auf dem Programm. Genau für diese Nummer haben die Jungs Wochen, ja gar Monate, geprobt. Mit der Zeit stieg auch die Nervosität. Kommt die Nummer an, klappt auch alles so wie es muss. So ging es dann auf die Bühne, mit der Tatsache, dass uns in Kaltbrunn niemand kannte. Ein doch beruhigendes Gefühl. Trotz wenigen Patzern können wir auch mit unserer Leistung sehr zufrieden sein. Mit grosser Spannung wurde unsere Note erwartet. Nach langem hin und her unsere Note bekannt. Mit sehr grosser Freude durften wir uns über ein 6.98 freuen.

Diese Note hat bestätigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind.

An dieser Stelle schon mal, Gratulation Jungs, weiter so!!!

 

Weiter ging es zu den Pendelstaffeten. Trotz schlechteren Noten, durften wir auch hier mit unseren Leistungen zufrieden sein. Zum Abschluss noch der Weitwurf und unser Sportliches Programm war durch. Nach dem vielen Sport waren wir sehr hungrig und stürzen ins Festzelt. Wie so oft an diesem Tag staunten wir über die gute Organisation des Turnfestes. Prompt sassen wir an einem Tisch und fielen über unser hart verdientes Essen und Bier her.

 

Dank unseren lautstarken Nachbarn waren wir um 7.00 Uhr schon wieder hellwach. Verständlicherweise hatte unsere Schönheit sehr stark darunter gelitten und so wurde vorzugsweise die Variante „inkognito“ gewählt, d.h.schnell weg, damit uns niemand die Nebenwirkungen der langen Nacht ansehen konnte. Nachdem wir einen feudalen „Zmorgä“ zu uns genommen hatten, hiess es aufräumen. Unser Oberturner holte die Schlussrangliste und siehe da: Weggis holte sich den Kranz! Mit grosser Freude und Begeisterung wurde dieser Erfolg mit einem Bierchen gefeiert. Als alles zusammengepackt und der Bus beladen war, gingen wir ganz

nach dem Motto „selbst ist der Mann“ wieder Richtung Innerschweiz. Kaum zu Hause, gingen die einen Schlafen oder noch nach Küssnacht ans Schwingfest.

An dieser Stelle möchte ich Roman danken, der uns für das Turnfest trainiert und unterstützt hat.

 

Groucho Feuillet